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#NOsterfeuer statt Osterfeuer! ❌🔥🐰

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Wieder so eine „Tradition“, die erhebliche Gefahren für Tiere und die Umwelt darstellt.
Doch, what are we talking about?!

🔥Gefahren für Tiere durch mangelnde Fluchtmöglichkeiten:

Verstecke und Nistplätze brennen ab. Tiere wie z.B. Igel & Mäuse, sowie verschiedene Vogelarten und Insekten, nutzen aufgeschichtete Holz- und Reisighaufen als Verstecke oder Nistplätze. Diese Haufen bieten Schutz vor Raubtieren und Witterungseinflüssen. Wenn sie jedoch angezündet werden, stellt das für die Bewohnys eine große Gefahr dar.
Tiere, die sich in der Nähe des Feuers aufhalten, können durch die plötzliche Hitze in Panik geraten und ihnen fehlt die Gelegenheit rechtzeitig zu fliehen. Nachtaktive Tiere, wie Igel werden außerdem durch die Helligkeit der Flammen irritiert. Außerdem droht ihnen nicht nur der Tot durch Verbrennen, sondern auch zu ersticken.

Pixabay ©Monika1607

🌳 Stichwort: Umweltbelastung

Beim Verbrennen von Holz wird Feinstaub, Kohlenmonoxid und andere giftige Gase freigesetzt. Die Luftverschmutzung, besonders bei großen und langanhaltenden Feuern, kann bei den Anwesenden zu Atemwegsreizungen führen.

Pixabay ©ii7017

💧Boden- und Wasserverunreinigung:

Die Asche und Rückstände, die nach einem Osterfeuer übrig bleiben, können den Boden und das Grundwasser verunreinigen. Diese Rückstände enthalten oft Schwermetalle und andere Schadstoffe, die langfristige negative Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna haben können. Pflanzen können diese Schadstoffe aufnehmen, was wiederum die Tiere, die diese Pflanzen fressen, gefährdet. Auch das Grundwasser, das als Trinkwasserquelle dient, kann durch die Schadstoffe belastet werden.

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🌡️Klimawandel:

Das Verbrennen von Holz setzt CO₂ frei, das zum Klimawandel beiträgt. Obwohl ein einzelnes Osterfeuer nur eine geringe Menge CO₂ freisetzt, summieren sich viele solcher Feuer und tragen zur globalen Erwärmung bei.

Pixabay ©Nordseher

💚 Alternativen und Vorsichtsmaßnahmen:

Hand auf’s Herz, natürlich ist ‚kein Osterfeuer‘ die beste Lösung!
Dennoch ist es nicht all unseren Lesenden möglich ein Osterfeuer, z.B. in der Gemeinde, gänzlich zu verhindern. Mit den folgenden Tipps könnt ihr versuchen Einfluss auf ‚das Event‘ zu nehmen und es etwas tier- und umweltfreundlicher zu gestalten.
☝🏼Schichtet den Haufen um, bzw. verlagert ihn im Vorhinein ein Stück, um sicherzustellen, dass keine Tiere darin versteckt sind und diese noch ‚ausziehen‘ können.
☝🏼 Achtet darauf nur unbehandelte Hölzer zu verwenden.
☝🏼 Haltet das Feuer möglichst klein und achtet darauf, dass Anwesende keine Gegenstände in die Flammen werfen.
☝🏼Schafft die Möglichkeit im Falle eines Falles das Feuer schnell löschen zu können. Dabei ist Wasser definitiv die bessere Wahl als Feuerlöscher mit ihren vielen Chemikalien.
☝🏼Regt an in Zukunft eine, oder mehrere gemütliche Feuerschalen ohne direkten Bodenkontakt aufzustellen. So lässt sich Asche im Nachhinein entsorgen und sie lassen sich manuell befüllen. So wird die Wahrscheinlichkeit geschmälert, dass Tiere hinein geraten.

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